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UFOP-Studie

Winterraps: Landwirte mussten schon 13.500 Hektar umbrechen

Junge Rapspflanzen
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Anke Fritz, agrarheute
am
16.11.2016

In Folge teils sehr ungünstiger Witterung mussten bis Ende Oktober bereits rund 13.500 Hektar Raps bundesweit umgebrochen werden. Die UFOP schließt weiter Umbrüche nicht aus.

Auf Basis einer aktuellen Befragung von ca. 6.500 Landwirten im September/Oktober 2016 schätzt das von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) beauftragte Marktforschungsunternehmen Kleffmann Group die Aussaatfläche von Winterraps zur Ernte 2017 auf 1,364 Millionen Hektar.

Im Vergleich zur Erntefläche 2016 bedeutet dies eine leichte Steigerung des Anbaus um 32.600 Hektar. Bis zum Ende der Befragung mussten aufgrund von ungünstiger Witterung aber bereits 13.500 Hektar (ha) Winterraps bundesweit umgebrochen werden. Daher ist aktuell von einer Anbaufläche von rund 1,350 Millionen Hektar auszugehen.

Umbrüche: Sachsen Anhalt und Bayern stark betroffen

Die regional teilweise sehr ungünstige Witterung führte vor allem im östlichen Niedersachsen, in Sachsen-Anhalt, in Bayern und in Hessen zu für die Anbauer inakzeptablen Beständen. Abhängig von den Bedingungen im Winter sind weitere Umbrüche von bis zu insgesamt 27.900 Hektar nicht auszuschließen. Die Regionen Sachsen-Anhalt (8.300 Hektar) und Bayern (6.300 Hektar) wären hiervon erneut am stärksten betroffen.

Mit Material von UFOP

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