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Video-Tipp

Wie Regenwürmer den Boden fruchtbar machen

Sie arbeiten unbemerkt und sind doch unverzichtbar für die Bodenqualität: Ein Video zeigt die enorme Leistung von Regenwürmern.

am Dienstag, 02.04.2019 - 08:40

Zu den wichtigsten Nutztieren gehören die Regenwürmer. Sie lockern den Boden und mischen organisches Material wie Stroh, Gülle, Mist oder Mulch in den Boden ein. Damit beeinflussen sie maßgeblich die Qualität und die Fruchtbarkeit unserer Böden.

Die Vielfalt der Würmer ist groß. „Allein in Deutschland haben wir 50 unterschiedliche Regenwurmarten“, sagt Roswitha Walther vom Institut für Agrarökologie der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Sie zu unterscheiden und auf der eigenen Fläche zu zählen, ist ein wichtiger Indikator für die Bodenfruchtbarkeit. Mit einer Spatenprobe von 18 mal 18 cm und dem Faktor 30 lässt sich auf die Population eines Quadratmeters schließen.

Studie im Zeitraffer: So verarbeiten Regenwürmer Stroh

Langzeitstudien an der LfL zeigen die Leistung der Regenwürmer: In ein Gefäß mit unterschiedlichen Bodenschichten wird eine bestimmte Zahl an Würmern ausgesetzt und über Wochen im Zeitrafferfilm beobachtet, wie sie die aufliegende Strohschicht verarbeiten.

„Man sieht, wie die Würmer das Material in den Boden einarbeiten und einen Beitrag zum Nährstoffrecycling leisten“, erklärt Roswitha Walther. „Durch das Graben verändern sie das Bodengefüge, schaffen Poren für Luft und Wasser und tragen zur Feindurchmischung des Bodens bei.“

Weniger Druck, mehr Bodenschutz

Case Quadtrac
Conrad Waydelin
Striptill mit Köckerling und Horsch
Köckerling Master
Striptill in Stoppel
Waydelin Conrad auf dem Acker
Sandboden auf der Hand
Keimling mit Stroh
Conrad Waydelin neben seinem Deutz mit Ballonreifen
Streifenbearbeitung im trockenen Spätsommer