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Russland zieht erste Dürreschadensbilanz

von , am
30.08.2010

Moskau - Im russischen Agrarsektor haben extreme Witterungsverhältnisse in diesem Sommer Schäden in Höhe von 32,7 Milliarden Rubel (836,6 Millionen Euro) verursacht.

© Jim Parkin/Fotolia

Allein Getreide ist durch Hitze und Trockenheit auf landesweit mehr als elf Millionen Hektar verloren gegangen, erklärte der stellvertretende Landwirtschaftsminister, Alexander Petrikow, vor Journalisten in Moskau.

Laut dem Pressedienst des Ressorts wurden bis Mitte vergangener Woche auf gut der Hälfte der vorgesehenen Fläche landesweit etwa 41,5 Millionen Tonnen Getreide gedroschen, gegenüber 60,5 Millionen Tonnen zum gleichen Stichtag im vergangenen Jahr. Dabei lag der durchschnittliche Flächenertrag mit 20,6 dt pro Hektar um 5,9 dt pro Hektar niedriger.

Juli: Bruttoagrarerzeugung sechs Prozent niedriger als im Vorjahr

Wie der Föderale Statistische Dienst Russlands inzwischen bekannt gab, war die nationale Bruttoagrarerzeugung im Juli um fast sechs Prozent niedriger ausgefallen als im gleichen Monat des vergangenen Jahres. (aiz)

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