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Sachsen: Spargelanbauer peilen 1.000 Tonnen an

von , am
17.04.2014

Dresden - Landwirtschaftsminister Frank Kupfer hat gestern bei der Gemüsebau Kyhna KG in Wiedemar (Landkreis Nordsachsen) die diesjährige Spargelsaison offiziell eröffnet.

Seit Januar 2015 gilt auch für Saisonarbeitskräfte ein Mindestentgelt von 7,40 Euro pro Stunde im Westen und 7,20 Euro pro Stunde im Osten. © Mühlhausen/landpixel
"Jetzt wird der sächsische Spargel auch im Freiland gestochen", sagt der Minister. "Die Verbraucher werden es bestätigen: Der sächsische Spargel ist eine ganz besondere Delikatesse."
 
In Sachsen bauen 17 Betriebe auf 214 Hektar Spargel an. Die Betriebe erwarten eine Erntemenge von ungefähr 1.000 Tonnen. Das wäre deutlich mehr als die 758 Tonnen aus der verregneten und kühlen Saison des vorigen Jahres.

Bereits seit März wird Spargel gestochen

In diesem Jahr waren die Voraussetzungen mit dem milden Winter und den frühlingshaften Temperaturen schon im März sehr gut. Die Gärtner und Landwirte hoffen jetzt auf gutes Wetter in der Spargelsaison, damit sich die Erträge und der Geschmack des Spargels gut entwickeln können. Der sächsische Spargel deckt zu einem Viertel den hiesigen Bedarf der Sachsen an diesem Gemüse. "Dabei hat der Spargel von hier einen unschlagbaren Vorteil gegenüber der Importware", so der Minister.

Kurze Wege garantieren Frische und Qualität

"Der kurze Weg vom Feld der Erzeuger über die Direktvermarkterstände und Läden in die Töpfe der Verbraucher garantiert die Frische des sächsischen Spargels. Das sichert die Qualität und verspricht kulinarischen Hochgenuss."
 
Der Spargel ist außerdem eine Bereicherung für die sächsische Landwirtschaft. Für die 17 spargelanbauenden Erzeuger in Sachsen ist das Gemüse ein zusätzliches Standbein. Der Spargel trägt zur Auflockerung der Fruchtfolge bei und sichert Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Geerntet und verkauft wird der Spargel traditionell bis zum Johannistag (24. Juni).
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