Login

Schnelltest: Ist der Ökolandbau eine Alternative für Ihren Betrieb?

Öko-Deutschland
Thumbnail
Anne Ehnts, agrarheute
am
04.06.2018

Die Umstellung des Betriebes auf ökologischen Landbau muss reiflich überlegt und detailliert geplant werden. Das KTBL hat einen Öko-Umstellungsplaner veröffentlicht, mit dem Sie überschlägig abschätzen können, was dies für Ihren Betrieb bedeuten würde.

Das KTBL hat mit Unterstützung erfahrener Öko-Berater im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) eine IT-Anwendung entwickelt, mit der Sie für den konventionellen Ausgangsbetrieb verschiedene Umstellungsvarianten durchspielen können. Die Ergebnisse können Sie bei der Entscheidung, ob Sie in eine intensive Umstellungsberatung einsteigen wollen oder nicht, unterstützen. Den Öko-Umstellungsplaner können Sie kostenfrei herunterladen und auf Ihrem Rechner installieren.

Erstes Ergebnis innerhalb einer halben Stunde

Anhand der IT-Anwendung vergleichen Sie den konventionellen Ausgangsbetrieb, den Umstellungsbetrieb und den zukünftigen Ökobetrieb. Bei den letzteren beiden können Sie die Öko-Prämien berücksichtigen.

Sie erhalten zum einen darüber Auskunft, ob im geplanten Ökobetrieb ausreichend Futter für die geplante Tierhaltung erzeugt wird und der Stickstoffbedarf für die Pflanzenproduktion gedeckt werden kann. Zum anderen können Sie den Arbeitszeitbedarf und den Gewinn aus der Landwirtschaft für alle drei Betriebe vergleichen.

Diese Kriterien geben Ihnen einen Anhaltspunkt darüber, ob eine Umstellung für Ihren Betrieb infrage kommt. Je nachdem wie vielfältig der Betrieb ist und wie umfangreich die Änderungen durch die Umstellung sind, können Sie innerhalb von einer halben Stunde bereits erste Ergebnisse erwarten. Mehr Informationen zur Anwendung des Planers lesen Sie hier (PDF).

Was Sie benötigen, bevor Sie starten

Pflanzenproduktion

  • Welche Fläche steht insgesamt zur Verfügung?
  • Wie viel Fläche wird zurzeit mit welcher Kulturart bestellt?
  • Wie soll der Ökobetrieb bewirtschaftet werden (Kulturart und Fläche)?

Tierhaltung

  • Welche Tiere werden zurzeit in welchem Umfang gehalten angegeben durch die Zahl der verfügbaren Tierplätze?
  • Wie soll die Tierhaltung im Ökobetrieb aussehen?

Annahmen zu den Preisen für die Verkaufsprodukte im Ökobetrieb

Öko-Prämie

  • Wie hoch ist in Ihrem Bundesland die aktuelle Öko-Prämie?

Investitionen

  • Welche Investitionen werden durch die Umstellung erforderlich: Stallneubau, neue Bodenbearbeitungsmaschinen usw.?

Wenn möglich der aktuelle Buchführungsabschluss

Welche Ergebnisse liefert der KTBL-Öko-Umstellungsplaner?

Naturalbilanzen für den Ökobetrieb

  • Futterfläche je Großvieheinheit
  • Grobfutterbilanz
  • Stickstoffdefizit bzw. -überschuss

Vergleiche Ausgangsbetrieb, Umstellungs- und Ökobetrieb

  • Arbeitszeitbedarf
  • Gesamtdeckungsbeitrag
  • Gewinn aus Landwirtschaft

Ausgabe

  • Alle Berechnungen als pdf- oder Excel-Datei
  • Alle Notizen, die Sie eingegeben haben

Was der KTBL-Öko-Umstellungsplaner nicht kann

Im Umstellungsplaner sind nur landwirtschaftliche Verfahren inklusive Gemüsebau hinterlegt. Verarbeitung, Direktvermarktung, Biogasanlagen usw. werden nicht berücksichtigt.

Der Umstellungsplaner vergleicht statisch Ist-, Umstellungs-, und Zielbetrieb. Das bedeutet, dass er eine mehrjährige Umstellungszeit nicht abbildet.

Er leistet keine Liquiditätsplanung und keinen mehrjährigen Betriebsvergleich.

Sein Ziel ist eine grobe, überschlägige Einschätzung darüber, wie ein Ökobetrieb für diesen Ausgangsbetrieb aussehen und mit welchem Arbeitsaufwand und mit welchem Gewinn aus der Landwirtschaft der Zielbetrieb ausgestattet sein könnte.

Ökoflächenanteile: So Öko sind Deutschlands Landkreise

Ökolandbau in Deutschland
Ökolandbau in Deutschland
Ökolandbau in Deutschland
Ökolandbau in Deutschland
Ökolandbau in Deutschland
Ökolandbau in Deutschland
Ökolandbau in Deutschland
Ökolandbau in Deutschland
Ökolandbau in Deutschland
Ökolandbau in Hessen
Ökoflächen in Sachsen-Anhalt
Ökofläche in Thüringen
Auch interessant