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Silomais: Mit Satellitentechnik den Erntezeitpunkt bestimmen

Häcksler bei der Silomaisernte
am
17.05.2019

Über Satellitenbilder will KWS den optimalen Zeitpunkt für die Silomaisernte bestimmen. Für Landwirte, die ausgewählte Maissorten von KWS anbauen, ist der Service kostenlos.

Um den optimalen Erntezeitpunkt bei Silomais zu bestimmen, setzt die KWS Saat AG auf Satellitentechnik. Anhand von Satellitenbildern wird die Trockensubstanz der heranreifenden Maispflanzen errechnet und auf daraus eine Ernteprognose abgeleitet.

Der Landwirt erhält schon während der Vegetationsperiode aktuelle Abreifekarten seiner Schläge. Zur jetzigen Aussaat können Interessierte ihre Flächen noch bis Mitte Juni über das KWS Cultivent-Tool einzeichnen und das Satellitenmonitoring (SAT TS) nutzen.

Empfehlung für Erntezeitpunkt kommt direkt aufs Handy

Infografik Bestimmung Maisabreife

Landwirten, die ausgewählte Maissorten von KWS anbauen, steht der Service kostenlos zur Verfügung. „Wir freuen uns, dass wir unseren Landwirten mit SAT TS-Monitoring ein innovatives System anbieten können, mit dem sie den Verlauf der Silomais-Abreife immer im Blick haben“, so Fabian Böke, Projektleiter KWS SAT TS-Monitoring: „Es ist möglich, die Abreife des Bestandes durchgehend zu kontrollieren. Landwirte erhalten eine Empfehlung für den optimalen Erntezeitpunkt direkt auf ihr Handy und können damit den Ertrag und die Qualität der Maissilage deutlich optimieren.“
 
 

So funktioniert es

Das System erkennt mithilfe von Satellitenbildern den Trockensubstanz-Gehalt von Pflanzen. 30 bis 35 % sind optimal. Wer unterhalb von 30 % erntet, hat meist zu wenig Stärke im Mais. Geht es über 35 % hinaus, können höhere Verluste bei der Lagerung entstehen. Mit dem bisherigen, klassischen TS-Monitoring wurde der TS-Gehalt von drei zufällig ausgewählten Pflanzen pro Feld analysiert und dann für das gesamte Feld entschieden.

Allerdings ist die Streuung groß: Durch Bodenunterschiede sind die Pflanzen an Stellen mit z.B. niedrigem Wasserhaltevermögen oft schneller reif als in der Mitte. SAT TS-Monitoring hingegen sorgt dem Züchterhaus zufolge mithilfe von Satellitenbildern für ein komplettes Bild, egal, ob das Feld 2 oder 200 Hektar groß ist. Die räumliche Auflösung der Eigenentwicklung liegt laut KWS bei einigen Metern. Damit lassen sich einzelne Felder oder nur Teilbereiche davon präzise auswerten. Informationen zur Anmeldung.

Mit Material von KWS
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