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Aus der Wirtschaft

Sojaanbau: Neue Möglichkeiten gegen resistentes Unkraut

von , am
08.04.2011

Monheim - Bayer CropScience und Syngenta haben die gemeinsame Entwicklung einer Pflanzeneigenschaft (Trait) zur Toleranz gegenüber HPPD-Herbiziden bei Soja vereinbart.

© Werkbild Bayer
Der Trait befindet sich in einer frühen Entwicklungsstufe und seine Markteinführung in Nordamerika wird für die zweite Hälfte dieses Jahrzehnts erwartet. Die Einzüchtung einer Toleranz gegenüber HPPD-Herbiziden ermöglicht die Verwendung führender Produkte zur Unkrautkontrolle.
 
Der neue Trait wird so einen wirkungsvollen Mechanismus zur Unkrautkontrolle bieten und auch zum Resistenzmanagement von Unkraut beitragen, insbesondere bei Resistenzen gegenüber dem Wirkstoff Glyphosat. Der Trait wird beträchtliches Potenzial für Lizenzierungen und für den Einsatz in den jeweiligen Saatgutgeschäften der beiden Unternehmen haben.

Wirkungsvoller Mechanismus zur Unkrautkontrolle

"Durch diese Zusammenarbeit werden wir unser Portfolio an HPPD-Herbiziden wie Balance® und Laudis® und unsere Pipeline an Pflanzeneigenschaften für Soja mit einer weiteren Lösung für erhöhte landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit ergänzen", sagte Lykele van der Broek, Chief Operating Officer von Bayer CropScience, und fügte hinzu: "Die HPPD-Technologie wird unseren LibertyLink®-Trait zur Resistenzbekämpfung ergänzen und eine wichtige Alternative zu anderen in Entwicklung befindlichen herbizidtoleranten Produkten sein."

Gemeinsame Entwicklung von HPPD-Trait für Soja

"Der HPPD-Trait wird ein wichtiges neues Tool für Sojaanbauer sein, die zunehmend mit Problemen durch resistentes Unkraut konfrontiert sind", sagte Davor Pisk, Chief Operating Officer von Syngenta. "Dadurch wird das Trait-Angebot für die Landwirte ausgebaut und die Marktmöglichkeiten unseres führenden Herbizids Mesotrione, mit dem Markennamen CALLISTO®, werden erweitert. Die Einführung dieser Technologie wird die Produktivität im Sojaanbau deutlich verbessern."
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