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Mineraldüngermarkt

Spätestens zur Frühjahrsbestellung ziehen die Preise an

Dr. Olaf Zinke, agrarmanager
am
16.02.2016

Der Weltdüngermarkt ist derzeit in Wartestellung. Die Frage ist, wie lange sich noch die derzeit niedrigen Düngerpreise halten. Die US-Farmer beweisen einen langen Atem.

Die Mineraldüngerpreise sind im Keller und doch schieben die US-Farmer ihren Dünger-Einkauf immer weiter nach hinten - in der Hoffnung, dass die Preise noch weiter fallen. Zudem sind die Wetteraussichten für die Aussaat in den Staaten derzeit nicht besonders. Das könnte die Nachfrage etwas verzögern bzw. entzerren.

Die Preise werden bald anziehen

Auch die Händler in USA und Europa verharren in Wartestellung. Laut Marktexperte Dr. Olaf Zinke vom agrarmanager halten sich die Händler bei den derzeit niedrigen Preisen beim Einkauf zurück. Die Lager sind demnach relativ leer. Spätestens zum Start der Frühjahrsbestellung wird dann das derzeit geringe Angebot auf eine erhöhte Nachfrage treffen und die Preise werden deutlich anziehen. Allerdings könnte die Nachfrage aus den USA etwas geringer als in den Vorjahren ausfallen, denn dort wird vermutlich dieses Jahr weniger Mais und dafür mehr Soja angebaut.

Fallende Düngerpreise in den USA

Die stärksten Preisrückgänge am US-Markt verzeichnete man im Februar bei den wichtigsten Flüssigdüngern Anhydrous (Ammonium), Ammonium-Phosphat sowie bei UAN-Dünger (AHL). Bei den (festen) Phosphor-Düngern MAP und DAP sowie bei Kali und Harnstoff sind die Preise jedoch ebenfalls weiter zurückgegangen.

So stehen die Mineraldüngerpreise in Europa....

 

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