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Spargel fit für die neue Ernte machen

pd/ez
am
16.04.2013

Nach der Ernte lagert Spargel die Reservestoffe ein, die er für einen guten Austrieb im nächsten Jahr braucht. Wie Landwirte dies fördern können, wollen Wissenschaftler jetzt herausfinden.

127.000 Tonnen Spargel haben die Deutschen im Wirtschaftsjahr 2011/2012 verzehrt - 5.000 Tonnen mehr als im vergangenen Jahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag im Schnitt bei 1,6 Kilogramm.
 
Für Spargelerzeuger ist es wichtig, dass das Königsgemüse nach der Ernte genügend Reservestoffe einlagert, um im kommenden Jahr wieder gut auszutreiben. Wissenschaftler forschen jetzt, wie die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln mit einem Prognosesystem und innovativer Technik optimiert werden kann.

Eingelagerte Reservestoffe für den Neuaustrieb entscheidend

Wie ertragreich die Ernte im Folgejahr ausfällt, hängt nicht nur von der Früjahrswitterung ab. Entscheidend ist auch, wieviele Reststoffe der Spargel eingelagert hat, aus denen er seinen neuen Austrieb versorgen kann.
 
Nur gesundes Laub bildet die Stoffe, die der Spargel für einen guten Neuaustrieb mit kräftigen Stangen braucht. Ein starker Befall mit dem Pilz "Stemphylium" beispielsweise kann die die Erntemengen um bis zu 25 Prozent vermindern. Die Stangen fallen dann dünner und ungleichmäßiger aus. Während das Wetter im Frühjahr so ist wie es ist, kann die Einlagerung der Reststoffe vom Landwirt durchaus beeinflusst werden.
Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln als Gegenmaßnahme soll nun in einem neuen Forschungsprojekt optimiert werden.

Bessere Prognose, optimierte Ausbringungstechnik

Die Wissenschaftler entwickeln ein computerbasiertes Prognosesystem, das den Produzenten Hinweise gibt, wann notwendige Gegenmaßnahmen wirksam und erfolgversprechend erfolgen sollten.
 
Ein Teilprojekt dient dazu, die Anordnung und Auswahl der zur Ausbringung eingesetzten Düsen zu optimieren. Sie sollen das Mittel in der dichten Spargelpflanze zu den Orten bringen, wo die Krankheitserreger Schäden verursachen.
 
Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) fördert das Projekt in seinem Programm zur Innovationsförderung, die BLE übernimmt die Projektträgerschaft. In den kommenden drei Jahren wird sich die Landwirtschaftskammer Niedersachsen zusammen mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Neustadt/Weinstraße mit Stemphylium beschäftigen.

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