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Wasseranalyse

Spritzwasser auf Inhaltsstoffe checken lassen

LIZ/Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
06.05.2016

Im Kontakt mit Pflanzenschutzmitteln können Wasserinhaltsstoffe reagieren und dabei die Effektivität der PSM verringern. Eine Wasser-Analyse verschafft Überblick.

Gelöste und ungelöste Wasserinhaltsstoffe können mit Pflanzenschutzwirkstoffen reagieren und dadurch deren Effektivität mindern. Daraus kann neben Ausflockung und Verstopfung von Filtern und Düsen, auch die Aufnahme in das Blatt der Unkräuter behindert werden. Um dies zu verhindern, können Landwirte ihr Spritzwasser analysieren lassen.

Folgende Parameter können ermittelt werden

In einem Speziallabor für Pflanzenernährung kann das Wasser auf folgende Parameter untersucht werden:

  • pH-Wert,
  • Gesamthärte,
  • Alkalikationen (Natrium, Kalium)
  • und ungünstige Kationen wie Eisen und Mangan.

Die Analyse kostet nach Angaben vom Landwirtschaftlichen Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) 35 Euro je Wasserprobe.

Diese 3 Parameter bestimmen die Qualität des Spritzwassers

  • pH-Wert: Optimum zwischen 4 bis 6
  • Wasserhärte: Hartes Wasser enthält viel Ca- und Mg-Ionen, die mit bestimmten Wirkstoffen (Glyphosat, Triflusulfuron, Clopyralid, Quinmerac, DIM-Graminizide) einen Komplex bilden und diese deaktivieren. Optimum: bis zehn Grad deutscher Härte (dH)
  • Wassertemperatur: je wärmer das Spritzwasser, desto besser die Löslichkeit der Wirkstoffe.

Mehr zur Qualität des Spritzwassers können Sie hier lesen ...

Selbstfahrende Pflanzenschutzspritzen: Ein Marktüberblick

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