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Termin- und Kassamärkte im Wochenrückblick

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von , am
28.01.2014

Weizen musste zum Wochenschluss Preisabschläge hinnehmen. Besser endete die Woche für Mais, dessen Preise sich behaupten konnten. Der Druck auf die Sojapreise nimmt hingegen zu.

© Mühlhausen/landpixel
Mit Preisabschlägen bei Weizen ist die letzte Woche zu Ende gegangen. In den USA kostet der Weizen so wenig wie zuletzt im Juli 2010 und auch in Europa und Kanada rutschten die Weizenpreise mit nach unten. Entscheidend für die weitere Preisentwicklung ist ganz offensichtlich der Export.
 
In der Europäischen Union gaben die Weizenpreise am Freitag (trotz der sehr starken Exporte) im Sog der US-Preise etwas nach. Am Freitag kostete der Weizen für den März an der MATIF noch knapp 193 Euro je Tonne (Euro/t).
 
Am europäischen Kassamarkt hatten sich die Weizenpreise in den Tagen zuvor gut behauptet. Am Großmarkt in Hamburg handelte man Brotweizen am Freitag mit 196 Euro/t. Futterweizen zur Lieferung im Januar kostete in Hamburg 193 Euro/t und A-Weizen wurde mit 198 Euro/t  notiert.

Mais: Preise in den USA und in Europa behauptet

Mit behaupteten Preisen bei Mais ist die letzte Woche zu Ende gegangen. Gestern Vormittag lagen die Preise im elektronischen vorbörslichen Handel für Mais ganz leicht im Minus. Die Exporte beim US-Mais laufen unverändert ganz hervorragend und haben wesentlich zur Stabilisierung der US-Mais-Preise auf dem derzeitigen Niveau beigetragen.
 
Wachsenden Druck auf die Preise verursachen hingegeben die guten (Argentinien) und sehr guten (Brasilien) Wachstumsbedingungen in Südamerika. Damit könnte das Angebot an den Exportmärkten ab dem Frühjahr größer werden als bislang erwartet.
 
Am europäischen Terminmarkt haben die Maispreise am Freitag leicht nachgegeben. Im Großhandel bewegten sich die Maispreise in Frankreich am Freitag zwischen 160 Euro und 166 Euro und damit rund zwei Euro höher als in der Vorwoche. 

Soja/Raps: Druck auf die Sojapreise nimmt zu

Mit festeren Kursen bei Sojabohnen und nachgebenden Preisen bei Raps/Canola ist die letzte Woche zu Ende gegangen. Trotz der Preiserholung am Freitag kosteten die Sojabohnen vor dem Hintergrund einer sehr groß erwarteten südamerikanischen Ernte fast drei Prozent weniger als in der Vorwoche. Gestern Vormittag bewegten sich die Preise für Soja seitwärts und Raps/Canola legte ganz leicht zu.
 
Die Rapspreise am europäischen Terminmarkt haben am Freitag leicht nachgegeben. Im deutschen Großhandel blieben die Rapspreise am Freitag stabil. Für den Februar bewegen sich die Kurse je nach Region zwischen 360 Euro und 366 Euro/t. Im Vergleich zur Vorwoche haben die Preise im Großhandel rund drei Euro verloren. 
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