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Ostdeutschland

Trockenheit: Bauernpräsidenten fordern nationale Notstandsbeihilfe

Ausgetrocknetes Getreidefeld
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Anke Fritz, agrarheute
am
15.06.2018

Die lang anhaltende Trockenheit hat in zahlreichen ostdeutschen Regionen vor allem auf leichten Standorten Schäden hinterlassen. Die ostdeutschen Bauerpräsidenten fordern jetzt eine nationale Notstandsbeihilfe für die Landwirte.

Aufgrund der zu erwartenden Ertragsausfälle durch die geringen bis ausgebliebenen Niederschläge seit Mitte April fordern die Präsidenten der ostdeutschen Bauernverbände die zuständigen Ministerinnen und Minister der Bundesländer auf, sich in der kommenden Agrarministerkonferenz für ein Programm zur nationalen Notstandsbeihilfe einzusetzen.
 

Wirtschaftliche Schieflage durch Ertragsausfälle

Die Politik, so der Präsident des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner, dürfe die heimischen Landwirte mit den Folgen der diesjährigen Wetterkapriolen nicht allein lassen.

Der ostdeutschen Landwirtschaft drohe durch die zu erwartenden Ertragsausfälle eine wirtschaftliche Schieflage, die auch in Thüringen viele Betriebe und Arbeitsplätze im ländlichen Raum gefährde.

Der TBV unterstütze daher die Forderung der ostdeutschen Bundesländer nach einer Notstandsbeihilfe. Diese müsse schnell kommen, so Wagner, da jeder Zeitverzug zu Liquiditätsengpässen in den betroffenen Betrieben führen werde.
 

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trockenes Weizenfeld Mai 2018
trockenes Weizenfeld
Trockenes Feld im Mai 2018
Lücken im Feld
Trockenes Feld
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