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Umfrage: Überwiegend keine bis leichte Auswinterungsschäden

© agrar-press
von , am
11.04.2013

Das Ergebnis unserer aktuellen Umfrage zum Thema Auswinterungsschäden zeigt, dass die Kulturen zum größten Teil mit leichten oder keinen Schäden über den Winter gekommen sind.

Laut LABO sind die geltenden Anforderungen der "guten fachlichen Praxis" oftmals nicht ausreichend konkret und zu pauschal. © Mühlhausen/landpixel
Während im vergangenen Jahr die extreme Frostperiode im Februar deutschlandweit zu Auswinterungsschäden auf 350.000 Hektar gesorgt hat, sind die Kulturen in diesem Jahr meistens besser über den Winter gekommen. Davon gehen jedenfalls die Analystenhäuser aus. Wie es in der Praxis aussieht, dass wollten wir von Ihnen wissen. In unserer aktuellen Umfrage haben wir nach den Auswinterungsschäden auf Ihren Feldern gefragt. Über 1.000 Besucher unserer Internetseite haben diesmal teilgenommen.

Meistens nur leichte Auswinterungsschäden

So einheitlich wie die Analysten die Situation beurteilen scheint die Lage auf den Feldern nicht zu sein. Mit gut 42 Prozent wurde die Antwort "Es gibt leichte Auswinterungsschäden" am meisten angeklickt. Das zeigt, dass immerhin fast jeder Zweite aufgrund der Witterung leichte Einbußen mit einplanen muss. Allerdings folgte mit nur einem Prozent Unterschied, also 41 Prozent, die Antwort "Es gab keine Auswinterungsschäden". Dieses Ergebnis stimmt mit den Einschätzungen der Crop-Monitoring-Agentur der EU-Kommission überein. Diese geht bisher zwar von einer deutlichen Entwicklungsverzögerung der Kulturen aus, spricht aber von nicht allzu großen Auswinterungsschäden. Dementsprechend positiv sind auch die Ertragsaussichten in diesem Jahr.

Regional schwerwiegende Schäden

Dennoch haben fast 17 Prozent unserer Leser mit schwerwiegenden Auswinterungsschäden zu kämpfen. Ursache dafür sind zum einen regionale Unterschiede sein. Zum anderen spielt der Aussaattermin und somit der Entwicklungsstand der Pflanzen eine entscheidende Rolle. Oft ist der spät gesäte Weizen (ab Mitte Oktober) für den Saattermin eher schwach entwickelt. Der früh gesäte Weizen ist im Vergleich besser auf dem Feld.

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