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Allgemeines

Umfrage: Wie verbreitet ist die Mikrogranulatdüngung?

von , am
05.08.2014

Die Mikrogranulatdüngung mit Saatband soll die Nährstoffausnutzung optimieren. Doch wie bekannt ist diese Form der Düngung unter hiesigen Landwirten und für welche Kulturen wird sie vorzugsweise angewandt?

Beim 12. Bodenforum des agrarmanager ging es unter anderem um die Entwicklung der Bodenpreise © Werkbild
Bei der Mikrogranulatdüngung wird mithilfe von Granulatstreuern Phosphat und andere Mikronährstoffe sowie Spurenelemente während der Aussaat direkt in das Saatband zum Saatkorn gelegt. Mit dieser Düngerform soll eine bessere Nährstoffausnutzung ermöglicht werden. Gegenüber der herkömmlichen Unterfußdüngung werden mit Mikrogranulatdüngern deutlich geringere Nährstoffmengen ausgebracht.
 
Diese effiziente Düngung schont somit das Grundwasser und ermöglicht es dem Landwirt, die kürzlich überarbeitete Düngeverordnung einzuhalten. Die Saatbanddüngung kann bei allen gängigen Ackerbaukulturen sowie im Sonderkulturbereich angewandt werden.

An der Umfrage teilnehmen

Im Rahmen einer Masterarbeit des Agrarmanagement-Studiengangs soll eine Umfrage klären, in welchem Umfang die Saatbanddüngung als Düngeform bei den Landwirten und Lohnunternehmen bereits bekannt ist. Diese und weitere Fragestellungen zielen laut Verfasser darauf ab, das Potential des Verfahrens in Deutschland zu erschließen. Die Umfrage ist Teil einer Masterarbeit eines Agrarmanagementstudenten an der HSWT in Freising/Weihenstephan.
 
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