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Klimawandel und Flächenverbrauch

Unwetterschäden in der Landwirtschaft: "Ernten, was noch übrig ist"

am Samstag, 31.07.2021 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Der Unwettersommer 2021 hält Deutschland weiter in Atem. Aktuell sorgt anhaltender Starkregen in Bayern vielerorts für Überschwemmungen. Auch im Landkreis Neu-Ulm stehen Rüben- und Getreidefelder unter Wasser. Noch kein Katastrophenszenario, doch die Ernte verfault. Landwirte sehen als Ursache nicht nur den Klimawandel, sondern auch die Flächenversiegelung.

Sind die Unwetterschäden in der Landwirtschaft eine Folge des Klimawandels oder gibt es noch andere Gründe? Auch im Landkreis Neu-Ulm stehen Rüben- und Getreidefelder unter Wasser – die Landwirte vor Ort sehen als Ursache aber nicht nur den Klimawandel, sondern auch den Flächenverbrauch und die Flächenversiegelung bspw. für den Bau von Gewerbegebieten.

Jetzt steht die Getreideernte bevor. Mit speziellen Raupenmähdreschern wollen die Landwirte in die nassen Felder fahren und retten, was noch übrig ist.

Hochwasser kann Futter vom Feld, Grünland oder Silo verunreinigen

In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im südöstlichen Bayern hat die Flutkatastrophe besonders heftig zugeschlagen. Landwirte müssen mit ansehen, wie Wiesen und Äcker zum Teil Tage lang unter Wasser stehen. Was passiert nun mit dem Futter? Worauf jetzt zu achten ist, erklärt unser agrarheute Redakteur für Acker- und Grünland Karl Bockholt.

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