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Aus der Wirtschaft

USDA erhöht Dürrehilfen für Landwirte

von , am
10.08.2012

Washington D.C. - Insbesondere US-Viehhalter leiden unter der extremen Trockenheit. Jetzt sicherte das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) finanzielle und technische Hilfe zu.

Luftaufnahmen des Dürregebietes in Colorado/USA. © Lance Cheung/USDgov/flickr.com
US-Agrarminister Tom Vilsack verkündete diesen Mittwoch, die finanzielle und technische Unterstützung für betroffene Farmer zu erhöhen. Vor allem Tierhaltern soll geholfen werden. Denn diese leiden insbesondere unter der Grünfutter- und Wasserknappheit. Der US-Dürre-Monitor gab bekannt, dass sich etwa 73 Prozent der Rinderhaltungen in den von extremer Trockenheit betroffenen Regionen befinden.
 
Insgesamt will das USDA 30 Millionen US-Dollar mobilisieren. Bereits in den Wochen zuvor wurden größere Naturschutz-Flächen, die eigentlich nicht für landwirtschaftliche Zwecke benutzt werden dürfen, für die Grünfuttergewinnung oder als Weiden freigegeben. Des Weiteren bietet die Regierung auch Liquiditätskredite an, welche jedoch nur Landwirten vorbehalten sind, welche sich in Notstand-Regionen befinden.

Mais, Soja und Grünland in schlechtem Zustand

Bereits seit Wochen leiden die Mais- und Sojafelder in den USA unter den anhaltend warmen Temperaturen. Gemäß den Schätzungen des USDA befanden sich zu Beginn der Woche etwa die Hälfte der Maisflächen und beinahe 40 Prozent der Sojaflächen in einem besorgniserregenden Zustand. Auch ein hoher Anteil des Grünlandes ist verdorrt. Am schlimmsten hat es die Staaten Arkansas, Colorado, Georgia, Kansas, Kentucky und Nebraska getroffen.
 
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