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USDA erwartet weltweit 2,3 Prozent weniger Weizen

von , am
13.08.2010

Washington - Das US-Landwirtschaftsministerium hat seine Prognose für den weltweiten Weizenertrag gesenkt. Grund dafür ist die Dürreperiode in Russland.

© Mühlhausen/landpixel

Die US-Experten haben die weltweite Weizenernte deutlich gesenkt. Das geht aus der aktuellen Schätzung des US-Landwirtschaftsministeriums hervor.

Wie die Financial Times Deutschland berichtet, hat das Department of Agriculture (USDA) in seinem August-Bericht die Vorhersage vom Juli um 2,3 Prozent auf 645,7 Millionen Tonnen zurückgenommen. Im Vorjahr waren es noch mehr als 680 Millionen Tonnen. Die Versorgungslage wird deutlich schlechter eingestuft.

Weizen: Weltweit 45 Millionen Tonnen erwartet

Der Grund für die korrigierte Weizenprognose ist die schlechte Erntesituation in Russland, Ukraine und Kasachstan. So erwartet die Behörde wegen der verheerenden Brände für Russland nur noch eine Weizenernte von 45 Millionen Tonnen - 15 Prozent weniger als ursprünglich angenommen. "Die Zahlen für Russland sind außerordentlich. Solch eine Revision vom USDA gab es schon lange nicht mehr", sagte Jerry Gidel, Analyst für North America Risk Management laut Financial Times.

Mais und Soja: USDA erwartet Rekordernten

Bei Mais und Sojabohnen rechnet das US-Landwirtschaftsministerium derzeit mit Rekordernten:  Es schätzt den Ertrag auf 13,36 Milliarden, beziehungsweise 3,433 Milliarden Scheffel. (ez/pd/dlz agrarmagazin)

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