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USDA-Report: Neue US-Weizenernte noch kleiner?

© Mühlhausen/landpixel
von , am
10.07.2013

Kurz bevor der neue USDA-Bericht erscheint, gehen Analysten von einer Korrektur der Weizenernte nach unten aus.

Der Weizen legte gestern über 2 Euro zu und knackte somit die 180 Euro-Marke an der Matif. © landpixel
Die neue Weizenernte in den USA könnte weiter nach unten korrigiert werden. Das erwarten zumindest US-Analysten in einer Konsensschätzung vor der Veröffentlichung des neuen USDA-Reports. Während das USDA im Juni von einer Gesamternte von rund 56,6 (Millionen Tonnen) Mio. t Weizen ausging, erwarten die Analystenhäuser der USA nur noch eine Weizenproduktion von knapp 56 Mio. t. Grund für die Korrektur ist die geringere Produktion von Sommerweizen, die danach rund eine Million Tonnen kleiner ausfallen könnte als im Vorjahr.

US-Analysten erwarten Korrektur

Dr. Olaf Zinke / Redaktionsleiter marktkompass © dlv
Das USDA hatte die US-Weizenernte im Monatsreport vom Juni auf 56,6 Mio. t geschätzt. Im Vorjahr hatten die US-Farmer noch 61,8 Mio. t Weizen geerntet. Grund für den Rückgang war die deutlich kleinere Produktion von Winterweizen der Sorte Hard Red Winter (HRW). Hier verfehlt die neue Ernte mit 21,3 Mio. t das Vorjahresergebnis von 26,6 Mio. t um 21 Prozent. Ursache für den Produktionsrückgang war die Dürre in den wichtigsten Anbaustaaten Kansas, Oklahoma, Texas und Colorado. Dagegen wird die Ernte der weiter nördlich angebauten Sorte Soft Red Winter (SRW) nach Einschätzung des USDA mit insgesamt 13,85 Mio. t größer ausfallen als im letzten Jahr. Damals hatten die US-Farmer nur 11,43 Mio. t SRW geerntet.
 
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