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USDA-Report: So reagierten die Börsen

von , am
12.10.2015

Am Freitag veröffentlichte das USDA die neuen Ernte- und Bestandszahlen. Für Weizen werden zum Ende des Wirtschaftsjahres 2015/2016 Rekordbestände prognostiziert. Die Börsen reagierten prompt.

Nach dem USDA-Report starteten die euopäischen Weizenpreise mit 179 Euro je Tonne in die neue Woche. © Leonhardo Franko/fotolia
Mit etwas schwächeren Weizenpreisen, nachgebenden Maispreisen sowie etwas höheren Kursen für Sojabohnen reagierte der Terminmarkt in Chicago am Freitag Abend auf die Daten des neuen USDA-Reports. Wie dlv-Marktexperte vom agrarmanager schreibt, beendete der Chicago-Weizen den Handel vor allem wegen der massiven Exportprobleme der Amerikaner 0,4 Prozent schwächer, bei umgerechnet 165 Euro je Tonne (Euro/t) und der proteinreiche Kansas-Weizen ging auf umgerechnet 162 Euro je Tonne zurück.

Weizen knapp unter 180 Euro je Tonne

Am heutigen Montag beginnt der Chicago-Weizen den vorbörslichen Handel zunächst mit einer Seitwärtsbwegung. Die Weizenpreise in Europa starten hingegen etwas schwächer bei 179 Euro je Tonne. Die Preise für den US-Mais bewegen sich Montag zum Handelsbeginn leicht nach oben. In Europa geben die Maispreise hingegen ganz leicht auf 166,50 Euro  nach. Die Sojabohne beginnt den Handel etwas deutlicher im Plus. Auch die Rapspreise starten am Montag etwas deutlicher im Plus bei 378,50 Euro.

Weizenbestände erreichen Rekordwert

Keine großen Überraschungen gab es bei der Einschätzung des USDA zum globalen Weizenmarkt. So hat man die erwartete neue Weizenernte 2015/16 von 731,6 Millionen Tonnen (Mio.t) auf den neuen Rekordwert von 732,8 Mio. t nach oben korrigiert. Der globale Weizenverbrauch bleibt nach Einschätzung des USDA bei den schon zuvor erwarteten 716,4 Mio. t, so dass die Bestände zum Ende des Wirtschaftsjahres 2015/16 nicht auf 226,5 Mio. t sondern auf den neuen Rekordwert von 228,5 Mio. t anwachsen.
 
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