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USDA-Report: Weniger Weizen, weniger Ölsaaten

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von , am
13.06.2013

Washington - Das US-Landwirtschaftsministerium hat gestern Abend seine neueste Schätzung zur Ernte veröffentlicht. Bei Weizen wird es demnach doch keine Rekorde geben, Mais bleibt aber auf Rekordkurs.

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Weltweit wird es nach der neuen Schätzung des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) von gestern Abend nun doch keine Rekordernte für Weizen geben. Das USDA hat nun in seiner Juni-Schätzung die Weizenernte auf 695,9 Millionen Tonnen (Mio. t) zurückgenommen. Das wäre zwar noch knapp mehr Weizen als im vergangenen Jahr aber weniger als im Rekordjahr 2011/2012.
 
Ähnlich sieht es auch bei Futtergetreide aus. Hier nahm das USDA seine Prognosen ebenfalls leicht zurück, vor allem wegen der niedrigeren US-Maisernte

Weniger Raps in der EU

Während das US-Landwirtschaftsministerium die weltweite Sojabohnenernte 2013/14 in seiner aktuellen Juni-Schätzung so gut wie nicht verändert hatte, hat es die EU-Rapsernte leicht abgesenkt. Auch die Sojabohnenernte in der Ukraine soll etwas schwächer ausfallen. Insgesamt sinkt die weltweite Ölsaatenernte gegenüber der Mai-Schätzung auf 490,8 Millionen Tonnen.
 
Für die EU erwarten die US-Experten nun eine Rapsernte 2013/14 von rund 19,7 Mio. t. Das sind 1,5 Prozent weniger als noch im Mai angenommen. Auch weltweit geht die Rapsernte um die gleiche Menge auf 63,1 Mio. t zurück. 

Mais bleibt auf Rekordkurs

Obwohl die USA die weltweite Maisernte in ihrer aktuellen Juni-Schätzung leicht zurücknahmen, sind nach wie vor eine Rekordernte und hohe Endbestände in Sicht.
 
Aktuell soll die Maisernte 2013/14 nun 962,6 Mio. t betragen - weniger als noch im Mai erwartet. Die Endbestände könnte daher auf etwa 151,8 Mio. t klettern. Für das laufende Erntejahr 2012/13 werden die globalen Maisendbestände mit 124,3 Mio. t beziffert. Für die EU änderte die US-Schätzung bei Mais so gut wie nichts.
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