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Vorerntegespräch: Absicherung statt nur verkaufen

von , am
27.06.2012

Die Vorschau auf die neue Vermarktungssaison und die Frage, wie man sich gegen Preissprünge absichern kann, standen im Mittelpunkt von fünf Informationsveranstaltungen im Gebiet der Agravis Niedersachsen-Süd.

Typisch für die diesjährige Ernte im Braunschweiger Raum dürften die enormen regionalen Unterschiede bei der Qualität der Bestände sein. Hier recht gute Winterweizenflächen, dort Betriebe, die von dieser Kultur nichts durch den Frost bringen konnten. Jörg Brunotte, in der Agravis Niedersachsen-Süd GmbH für den Bereich Pflanzenbau zuständig, sieht auf viele Landwirte eine schwierige Ernte zukommen. Weniger in dünnen Beständen, durch die man „fast eine Mütze werfen könnte“, wie er es beim Vor-Ernte-Gespräch am Standort Fallersleben nannte. Dafür umso mehr auf Flächen, wo man es nach dem Nachsäen von Sommerweizen mit stark ungleichmäßig abreifenden Beständen zu tun hat.
 
„Wir müssen alles daran setzen, die geforderten Mengen und Qualitäten zu erreichen“, schätzt auch Jürgen Hirschfeld ein. Der Vorsitzende des Landvolk-Bezirksverbandes Braunschweig sieht als Ackerbauer, was nach den jüngsten Niederschlägen los ist: „Bei dem jetzt sichtbar werdenden Zwiewuchs in der Gerste, aber auch im Weizen, wird es eine Herausforderung, eine trockene Ernte einzubringen“, berichtet er während der Podiumsdiskussion, die Dr. Uwe Steffin, Chefredakteur der Fachzeitschrift „NL Neue Landwirtschaft“, der die Veranstaltung moderiert.
 
 
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