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Forst

Waldbrandgefahr in Südbayern

von , am
12.03.2011

München - Wegen der trockenen Witterung in den vergangenen Tagen hat die Waldbrandgefahr in Südbayern deutlich zugenommen.

Seit 2008 liege der Gesundheitszustand der Wälder in Sachsen ungefähr auf gleichbleibendem Niveau. © Mühlhausen/landpixel
In Teilen der Bayerischen Alpen zeigt der Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes bereits Stufe vier von insgesamt fünf an. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner appelliert deshalb an die Waldbesucher, das von Anfang März bis Ende Oktober geltende Rauchverbot im Wald unbedingt einzuhalten und bei Freizeitaktivitäten Vorsicht walten zu lassen: "Bereits ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe kann die trockene Bodenvegetation entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen".

Fichten- und Kiefernbestände besonders gefährdet

Besonders gefährdet sind laut Brunner lichte Fichten- und Kiefernbestände. Vor allem in den steilen und meist schwer zugänglichen Schutzwaldlagen in den Bergen können Waldbrände verheerende Wirkung haben. Gefährlich sei wegen der heißen Fahrzeug-Katalysatoren aber auch das Parken auf trockenem Gras. Den Waldbesitzern rät Brunner, das bei der Borkenkäferbekämpfung anfallende Reisig und Kronenmaterial nicht zu verbrennen, sondern aus dem Wald abzutransportieren oder zu häckseln.
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