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Forst

Waldfläche in Bayern wächst weiter

von , am
12.06.2014

München - Auf 2,5 Millionen Hektar steht in Bayern Wald. Seit 33 Jahren steigt dessen Fläche nunmehr an. So auch im Jahr 2013 mit Plus 192 Hektar.

Seit 33 Jahren steigt die Waldfläche in Bayern. © BSHD
Die Waldfläche in Bayern ist auch im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Nach Angaben des bayerischen Landwirtschaftsministers Helmut Brunner wurden 440 Hektar Wald neu aufgeforstet und 249 Hektar gerodet. Insgesamt ist die Waldfläche im Freistaat vergangenes Jahr um 192 auf rund 2,5 Millionen Hektar gewachsen.
 
Entgegen einem weltweiten Abwärtstrend steige die Waldfläche in Bayern Brunners Angaben zufolge nunmehr seit 33 Jahren an.

Weniger Wald im Oberland, Oberpfalz/Nord, Westmittelfranken und im Allgäu

Insgesamt wurden in Bayern auf 440,1 Hektar erstmals Wald gepflanzt. Brunners Angaben zufolge waren die Privatwaldbesitzer mit über 360 Hektar bei Erstaufforstungen besonders aktiv. Staatswald forstete man auf 51,2 Hektar erstmals auf, Kommunalwald auf 27,1 Hektar.
 
In den meisten Regionen des Freistaats fiel die Waldflächenbilanz positiv aus. Weniger Wald als im Vorjahr steht hingegen in der Oberpfalz/Nord (Minus -6,6), in Westmittelfranken (-7,1), dem Allgäu (-1,7) und im Oberland (-12,5).

Mehr Wald in bevölkerungsreichen Gebieten

Besonders erfreut zeigte sich Brunner über die Waldflächenzunahme in den bevölkerungsreichen Gebieten Regensburg und München, aber auch in der Industrieregion Mittelfranken. Gerade in den Ballungsräumen seien die vielfältigen Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder ein wertvoller Beitrag zum Gemeinwohl der dort lebenden Bürger. Zudem liefern die Wälder landesweit den wichtigen nachwachsenden Rohstoff Holz.

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