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Warenterminbörsen: 163,50 Euro kostet eine Tonne Mais

© Mühlhausen/landpixel
von , am
29.09.2015

Chicago/Paris - Entgegen den Erwartungen wurden die Maisbestände in den USA mit gut bis sehr gut bewertet. Daraufhin musste der Mais auch an der Matif leicht abgeben und schloss bei 163,50 Euro je Tonne.

Das USDA bewertet nach wie vor 68 Prozent der Maisbestände in den USA mit gut bis sehr gut. © Amler
Der gestrige Handelstag brachte ein zweigeteiltes Bild. Während die Getreide zunächst freundlich in den Tag starteten tendierten die Ölsaaten leicht schwächer. Diese Tendenz baute sich im Tagesverlauf weiter aus und zog auch die Getreide in den roten Bereich. Der Markt hatte erneut vergeblich auf eine Abwertung bei den Maisbeständen in den USA gehofft. Jedoch bewertet das USDA weiterhin 68 Prozent der Bestände mit gut bis sehr gut. Dadurch ergab sich für den Mais an der CBoT ein Minus von 2,25 US-Cent auf 386,75 US-Cent je Bushel und von 12,50 US-Cent auf 876,75 US-Cent je Bushel bei der Sojabohne.
 
An der Matif musste sich der Weizen mit 175,75 Euro je Tonne um knapp 1 Euro unter dem Freitagsschlusswert platzieren. Für den Mais ging es 1,75 Euro rückwärts auf 163,50 Euro je Tonne. Der Raps gab 2,25 Euro ab auf 367,50 Euro je Tonne. Im bisherigen heutigen Frühhandel an der CBoT platzieren sich die Notierungen knapp unter der Nulllinie. Die Matif sollte sich ebenfalls an den Vortageswerten orientieren.
 
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