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Warenterminbörsen: Ausmaß der Katatrophe in Japan noch unklar

von , am
14.03.2011

Chicago/Paris/Frankfurt - Die Kursverluste der Agrarrohstoffe an den Börsen setzt sich fort. Die Folgen der Atomkatastrophe könnten die Märkte noch lange in Atem halten.

Weizen Börse
Der Absturz der Weizenpreise geht  zum Beginn  dieser Woche weiter. © landpixel
Matif: Kursverluste setzen sich fort

Am Freitag setzten sich die Kursverluste an der Matif weiter fort. Bei sehr hohen Umsätzen rutschte die neue Ernte beim Weizen zwischenzeitlich deutlich unter die Marke von 200 Euro je Tonne. Der Raps musste ebenfalls erhebliche Verluste hinnehmen, konnte sich zum Handelsende jedoch wieder etwas erholen. Der Fronttermin verbuchte dennoch ein Minus von 8,75 Euro je Tonne.
 
CBoT: Deutliche Abwärtsbewegung
 
In Chicago kam es ebenfalls zu einer deutlichen Abwärtsbewegung bei allen Produkten. Als belastender Faktor kam neben dem USDA-Bericht vom Donnerstag vor allem das verheerende Erdbeben in Japan hinzu. Das Ausmaß der Schäden durch das Beben und die Folgen der Überflutungen sowie der drohenden Atomkatastrophe ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abschätzbar und könnte die internationalen Finanzmärkte noch einige Zeit in Atem halten.
 
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