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Warenterminbörsen: Druck auf Weizen erhöht

© Mühlhausen/landpixel
von , am
10.04.2014

Chicago/Paris - Wie erwartet, hat es eine Verschiebung in der Verwendung als Futtermittel von Weizen zu Mais gegeben. Als Grund wird der gestern veröffentlichte Bericht des USDA genannt.

Mit Verlusten von 12 Cent liegt die Sojabohne wieder unter der wichtigen 10-Dollar-Marke. © hapo/landpixel
Die gestrigen Zahlen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) ergaben erwartungsgemäß eine Verschiebung in der Verwendung als Futtermittel vom Weizen zu Mais. Das erhöhte den Druck auf die Weizennotierungen. Die globale Maisproduktion wurde um 6,4 Millionen Tonnen erhöht, sodass auch der Mais schwächer tendierte.
 
Bei der US-Sojabohnenbilanz wurden zwangsläufig Im- und Exporte nach oben korrigiert. Die Sojabohne kletterte kurz über die 15 Dollar je Bushel, konnte diesen Stand jedoch nicht halten und schloss mit fast einem Prozent im Plus bei 1.495,25 Cent je Bushel.
 
Die Matif reagierte freundlich mit Fokus auf dem Mais. Bei jedoch nur sehr verhaltenen Handelsaktivität gewinnt dieser vorne 2,50 Euro 188,75 Euro je Tonne. Im heutigen Frühhandel neigt die CBoT leicht zur Schwäche. Für die Matif wird eine Eröffnung unter dem Vortagesniveau erwartet.
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