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Warenterminbörsen: Fällt der Weizen unter 170 Euro?

© Mühlhausen/landpixel
von , am
06.05.2015

Chicago/Paris - Momentan sieht es für den Weizenpreis nicht gut aus. Die US-Weizenbestände scheinen gut dazustehen, sodass der Preis nochmals sinkt. Der Septembertermin hält sich knapp über 170 Euro.

Der Internationale Getreiderat setzte sowohl die globale Weizenernte als auch die weltweiten Weizenbeständen auf neue Rekordwerte nach oben. © Mühlhausen/landpixel
Enttäuschende Exportzahlen des USDA, verbesserte Bewertung der US-Winterweizenbestände sowie ein zügiger Fortschritt bei der Maisaussaat drückten im gestrigen Tagesverlauf auf die Getreidenotierungen an der CBoT. Zum Tagesende konnten die Kurse dann anziehen, so dass am Ende beim Weizen an der Chicagoer Börse lediglich ein Minus von 6,25 US-Cent auf 466,50 US-Cent je Bushel festgeschrieben wurde und der Mais sogar knapp ins Plus drehen konnte. Auch die Sojabohne gab in den letzten Handelsstunden nochmal Gas und beendete den Tag mit Plus 8,50 US-Cent auf 984,75 US-Cent je Bushel.
 
Die Matif spiegelt den CBoT-Stand zum Handelsschluss in Paris wieder. Minus 2,50 Euro auf 170,75 Euro je Tonne beim Weizen-Termin September. Der Mais fast im Gleichschritt. Und leicht freundlich beim Raps mit Plus 2,25 Euro auf 356,25 Wueo je Tonne. Heute früh notiert die CBoT knapp behauptet. In Kombination mit den Zugewinnen von gestern spät sollte auch die Matif leicht freundlich eröffnen.
 
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