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Warenterminbörsen: Kälte verzögert die Maissaussat in USA

© Mühlhausen/landpixel
von , am
28.04.2014

Chicago/Paris - In Chicago endete die Woche mit Kursaufschlägen. Der Weizen konnte zugelegen, auch der Mais verbesserte sich. Allerdings beherrschen Trockenheit und Kälte das Geschehen.

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Die letzte Handelswoche endete mit Kursaufschlägen in Chicago. Geprägt war das Bild von den Spannungen in der Ukraine und dem Wetter in den USA. Der Juli-Weizen stieg um 11,75 Cent je Bushel (ct/bu) auf 700,25 ct/bu. In den südwestlichen Anbaugebieten blieb es weiterhin zu trocken, Regenfälle sind aber angesagt.
 
Beim Mais verbesserte sich der Fronttermin um 5,75 ct/bu und endete bei 507 ct/bu. Durch neu prognostizierte Kälte und weiteren Niederschlägen in den Mais-Anbaugebieten, verzögert sich die Aussaat weiter. Analysten des Internationalen Getreiderates, IGC, senkten daraufhin die Prognose für die Ernteerwartungen in den USA.
 
Die Sojabohne kletterte um 26 ct/bu und schloss bei 1.498 ct/bu. In Paris gab es geringe Aufschläge bei Mais und Weizen. Der Fronttermin beim Raps verlor erneut deutlich. Im heutigen Frühhandel tendiert die CBoT weiter fest, besonders bei der Bohne. Die Matif sollte sich - trotz der aktuellen Niederschläge hier - anschließen.
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