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Warenterminbörsen: Katastrophe in Japan führt zu schweren Kursverlusten

von , am
16.03.2011

Chicago/Paris/Frankfurt/Mannheim - Die schlimmen Ereignisse in Japan zogen am gestrigen Handelstag auch die Märkte für Agrarrohstoffe in die Tiefe.

© imageteam/fotolia.de
Matif: Raps macht größten Tagesverlust seit zwei Jahren
 
Aufgrund der nicht abreißenden Welle beunruhigernder Nachrichten aus Japan kam es gestern weltweit zu einer starken Verkaufswelle, die auch die Agrar Rohstoffmärkte in die Tiefe zogen. An Der Matif waren bei sehr hohen Umsätzen erhebliche Verluste zu verzeichnen. Der Rapsfronttermin realisierte mit einem Minus von 22,25 Euro je Tonne den größten Tagesverlust seit über zwei Jahren. Der Mais konnte die Verluste ebenfalls nicht begrenzen und stürzte unter die 200 Euro je Tonne-Marke.
 
CBoT:  Mais schließt am Limit-Down
 
Das Bild in Chicago sah ähnlich dramatisch aus. Die Sojabohne fiel unter die wichtige Marke von 13 US-Dollar je Bushel und schloss, wie auch der Mais und das Sojaöl am Limit-Down. Der Weizen schloss nur knapp darüber.
 
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