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Warenterminbörsen: Krim-Krise verunsichert Märkte

von , am
06.03.2014

Chicago/Paris - Der Fokus der internationalen Getreidemärkte liegt nach wie vor auf der politischen Entwicklung in der Ukraine. Allerdings haben sich die Turbulenzen wieder etwas abgeschwächt.

Der Euro hat sich wieder etwas stabilisiert und konnte sich bis auf ein Niveau von fast 1,10 Euro je Dollar aufschwingen. © Goos Lar/fotolia
Nach den rasanten Kursanstiegen zu Beginn der Woche hat sich an den Börsen die Aufregung aktuell wieder etwas gelegt. Von Beeinträchtigungen bei den Ausfuhren war bisher nichts verlautet worden. Lediglich der Hafen in Sevastopol auf der Krim unterliegt besonders strengen Zugangs- und Sicherheitsbestimmungen. Laut USDA sollen sich die ukrainischen Weizenausfuhren auf 10 Millionen Tonnen und die Maisexporte auf 18 Millionen Tonnen in der gesamten Saison belaufen, wovon 7,5 Mio to bzw. 15 Mio to bereits abgewickelt sind.
 
Am gestrigen Handelstag ergaben sich überwiegend nur moderate Veränderungen. Lediglich der Raps fiel mit Plus 4,75 Euro auf 406,75 Euro je Tonne aus dem Rahmen. Im heutigen Frühhandel tendiert die CBoT uneinheitlich, sodass wir auch an der Matif keine gemeinsame Marschrichtung zur Eröffnung erwarten.

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