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Warenterminbörsen: Preise stürzen nach USDA-Bericht ab

© Mühlhausen/landpixel
von , am
13.08.2015

Chicago/Paris - Im USDA-Bericht wurden die Mais- und Sojaernte völlig überraschend angehoben. Die Kurse reagierten promt. Der Weizen wurde mit in den Keller gezogen.

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Der Markt war sich sicher, im gestrigen USDA-Bericht Kürzungen bei der Mais- und Sojaerzeugung in den USA zu sehen. Es kam anders. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium hob die US-Sojabohnenernte um 0,9 Millionen Tonnen auf 106,6 Millionen Tonnen und die Maiserzeugung um 4 Millionen Tonnen auf 347,7 Millionen Tonnen an. Die Kurse rauschten in den Keller. Der Mais gab 19,25 US-Cent ab auf 357,25 US-Cent je Bushel und zog auch den Weizen mit nach unten. Die Sojabohne verlor 62,50 US-Cent auf 918,50 US-Cent je Bushel, womit die 10 US-Dollar-Marke in weite Ferne gerückt ist.
 
Die Matif kam vor allem beim Raps kräftig unter die Räder. Der Fronttermin November verlor 8,75 Euro auf 373,75 Euro je Tonne. Der Weizen begrenzte trotz einer deutlichen Anhebung der russischen Weizenerzeugung die Abschläge auf 3 Euro auf 182,25 Euro je Tonne auf dem Dezember-Termin. Heute früh kann die CBoT bereits wieder positive Vorzeichen setzen. Die Marktteilnehmer zweifeln an den Zahlen. Wir gehen von einem verhaltenen Tagesauftakt aus. Wunden lecken ist angesagt.
 
 
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