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Warenterminbörsen: Raps, Soja und Mais müssen Federn lassen

© Mühlhausen/landpixel
von , am
26.08.2014

Chicago/Paris - Die Ölsaaten- und die Mais-Kurse gerieten gestern an der CBoT deutlich unter Druck. Die Matif profitierte von den politischen Meldungen aus dem Osten.

Das Defizeit der EU an Eiweißfutermitteln ist so groß, dass eine einheimische Eiweißversorgung unmöglich erscheint, warnt der Deutsche Verband Tiernahrung (DVT). © sima/fotolia
Auch gestern wurde der Markt an der Matif von politischen Einflüssen geprägt. Während der Handelssitzung konnte der Markt aufgrund von politischen Meldungen aus der Ukraine deutlich zulegen. Gegen Ende der Handelssitzung schloss der Markt beim Weizen leicht über seinem Vortagesniveau.
 
Bei Raps musste der Markt deutlich Federn lassen, der Sojafuture der CBoT war hier der maßgebliche Faktor. Die Sojabohne auf dem Fronttermin verlor deutlich und schloss 40 Cent je Bushel (ct/bu) niedriger als am Vortag. Auch die Folgetermine schlossen mit Abschlägen. Der Ausblick auf eine große Sojaernte lässt die Preise weiter unter Druck geraten. Der Mais verlor gestern auch deutlich. Profarmer hat nach seiner Tour die Erträge in den USA noch mal höher eingeschätzt als das USDA in seinem letzten Bericht.
 
Der Raps könnte zur Eröffnung der Matif weiter unter Druck geraten und Weizen wird nahe am Vortageschlusskurs eröffnen.
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