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Warenterminbörsen: Soja beflügelt

von , am
26.02.2014

Chicago/Paris - An der CBoT hat die Sojabohne kräftigen Aufwind bekommen und kam fast bis an die 14 US-Dollar je Bushel ran. Der Weizen konnte die Aufwärtsbewegung nicht fortsetzen.

Nationale Importverbote von GVO-Futter- und Lebensmitteln wird es vermutlich nicht geben. © landpixel
Die Getreidenotierungen an der Matif bewegten sich gestern nur minimal. Drehende Winde um Null lassen hier ihren Einfluss spielen. Auch wenn die Tagesveränderung ein anderes Bild sugeriert, haben zumindest die Raps-Futures den Tag etwas lebhafter gestaltet. Der alterntige Mai-Kontrakt platziert sich zum Tagesende knapp unter der 390 Euro-Marke bei 389,75 Euro je Tonne.
 
 
An der CBoT wird unverändert überwiegend Wetter und Exporte gehandelt. Starke Ausfuhrinspektionen haben die Sojabohne weiter beflügelt, die mit einem kräftigen Plus im gestrigen Späthandel bis fast an die 14 US-Dollar je bushel aufschließen konnte. Der Weizen konnte den Schwung vom Vortag nicht mitnehmen und musste sogar ins Minus drehen.
 
Im bisherigen Frühhandel in Chicago pendeln die Getreide um die Nullinie während die Sojabohne leicht schwächer tendiert. Wir gehen an der Matif von einem uneinheitlichen Start in den Tag aus. Die Flügel werden weiterhin vom Devisenwechselkurs gestutzt.

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