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Warenterminbörsen: USDA-Bericht lässt Maispreise sinken

© Mühlhausen/landpixel
von , am
12.10.2015

Chicago/Paris - Am Freitag korrigierte das USDA die Maisernte nach unten, allerdings nicht so stark wie erwartet. Folglich fiel der Maispreis an der CBoT auf umgerechnet 132,68 Euro je Tonne.

© Schollen/landpixel.de
Am Freitag beherrschte der WASD-Report des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) das Börsengeschehen an den internationalen Warenterminmärkten. In diesem erhöhte das USDA sowohl die globale Weizen- als auch Ölsaatenproduktion, während bei der Maisernte Abschläge vorgenommen wurden.
 
Der Blick der Marktteilnehmer an der CBoT lag mehrheitlich auf den Zahlen für die US-Ernten. Zwar wurden bei Weizen, Mais und Soja jeweils die Erntemengen nach unten korrigiert, jedoch gerade beim Mais nicht so stark, wie im Vorfeld erwartet. Der Mais an der CBoT reagierte mit Abschlägen. Der Fronttermin verlor 8,50 US-Cent auf 382,75 US-Cent je Bushel und zog auch den Weizen unter die Nulllinie. Die Sojabohne konnte ihr Niveau knapp behaupten und gewann 4,50 US-Cent auf 885,75 US-Cent je Bushel.
 
Die Matif platzierte sich insgesamt knapp über Null. Im bisherigen Frühhandel in Chicago pendeln die Getreide um Null, während Soja freundlich gestartet ist. Auch der Raps könnte davon profitieren.
 
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