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Warenterminbörsen: USDA-Report bringt Überraschungen

von , am
11.02.2014

Chicago/Paris - Gestern ist der neue USDA-Bericht erschienen. Dieser brachte doch einige Überraschungen hervor. Für die Sojabohne erwartete der Markt einen niedrigeren Endbestand.

Die Kassapreise beim Weizen sind aktuell (mit Ausnahme von E-Weizen) deutlich besser als im vorigen Jahr. © Mühlhausen/landpixel
Das USDA setzte aber den Endbestand gegen die Erwartungen von 72,33 Mio. t auf 73,01 Mio. t herauf. Dies führte zu Kursrückgängen bei der Sojabohne, der Kurs verlor 6 ct/bu gegenüber dem Vortag. Der Weizenendbestand war ebenfalls überraschend, das USDA stufte diesen von 185,4 Mio. t auf 183,73 Mio. t herab. Der Weizen konnte unter diesem Umstand 7 ct/bu zulegen. Die Maisendbestände haben sich ebenfalls laut USDA zum Ende der Kampagne von 160,23 Mio. t auf 157,3 Mio. t minimiert. Der Mais konnte aber von dieser Tatsache nicht profitieren.
 
Der Raps an der Matif ist nach den USDA Zahlen ebenfalls unter Druck geraten. Der Weizen zeigte sich unverändert. Wir gehen heute Morgen unter diesen Umständen von einer unveränderten Matif aus.
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