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Warenterminbörsen: USDA-Report drückt Weizenpreise

von , am
13.06.2012

Paris/Chicago - Sowohl an der Matif in Paris, als auch an der CBoT in Chicago musste der Weizen gestern Verluste verkraften. Das USDA schätzte die US-Ernte kleiner als vom Markt erwartet.

Bei den Hektarerträgen gibt es extreme Schwankungen, je nach Bodenart und der Auswirkung der Trockenheit im Juni. © Moonlight/aboutpixel.de
An der Matif in Paris mussten die Kurse am gestrigen Handelstag leichte Verluste verkraften. Der WASDE- Report des USDA wurde von den europäischen Marktteilnehmern überwiegend bearisch aufgefasst. Der Weizen verlor beim November-Kontrakt 3,75 Euro auf 206,00 Euro je Tonne. Beim Raps waren die Verluste mit Minus 2,50 Euro auf 469,00 Euro je Tonne kleiner.
 
An der CBoT musste der Weizen ebenfalls ins Minus drehen. Die vom USDA publizierte Reduzierung der US-Ernte fiel kleiner aus, als vom Markt erwartet worden war. Der Fronntermin Juli verlor 14,50 ct auf 616,00 ct/bu. Auch beim Mais standen am Ende des Tages rote Vorzeichen auf dem Tableau. Der neuerntige September-Kontrakt verliert 14 ct auf 526,50 ct/bu. Leichte Gewinne dagegen verzeichnete die Sojabohne.
 
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