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Warenterminbörsen: Vogelgrippe drückt auf Weizenkurse

© Mühlhausen/landpixel
von , am
24.04.2015

Chicago/Paris - Für Weizen sieht es momentan an der CBoT nicht so gut aus. Gute Witterungsbedingungen und ein verringerte Futternachfrage aufgrund der Vogelgrippe in den USA drücken auf die Preise.

Der Internationale Getreiderat setzte sowohl die globale Weizenernte als auch die weltweiten Weizenbeständen auf neue Rekordwerte nach oben. © Mühlhausen/landpixel
Der gestrige Handelstag brachte den Notierungen an den internationalen Warenterminmärkten letztendlich mehrheitlich eine leicht freundliche Tendenz. An der CBoT gaben die Kurse zunächst nach. Weiterhin wird dies mit verbesserten Witterungsbedingungen, aber auch mit der Ausweitung der Vogelgrippe in den USA und demnach geringerer Futternachfrage begründet. Im späteren Handelsverlauf kam dann Unterstützung aus Südamerika, wo die Trucker ihren Streik nun doch wieder verschärfen wollen. Die Bohne konnte beim Termin Juli 8,25 US-Cent zulegen auf 980,00 US-Cent je Bushel.
 
 
An der Matif bekamen die Notierungen erneut Unterstützung von den EU-Exportlizenzen. Fast 680.000 Tonnen Neu-Lizenzen beim Weichweizen sorgten für Plus 1,50 Euro auf 185,00 Euro je Tonne beim Fronttermin Mai. Der Raps legte 3,25 Euro zu auf 378,50 Euro je Tonne. Heute früh herrscht eher wieder Flaute an der CBoT. Die Kurse notieren knapp unter Null. Die Matif sollte sich zum Tagesauftakt unverändert präsentieren.
 
Das aktuelle Preisfax für Getreide und Ölsaaten von KS Agrar finden Sie hier zum runterladen.
 
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