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Warenterminbörsen: Weizen dreht ins Minus

© Mühlhausen/landpixel
von , am
02.07.2015

Paris/Chicago - Wars das mit dem Aufwärtstrend beim Weizen? Die hohen Lagerbestände aus dem USDA-Report drücken jetzt an der CBoT auf den Preis. An der Matif hält er sich noch auf dem Vortagsniveau.

Der Internationale Getreiderat setzte sowohl die globale Weizenernte als auch die weltweiten Weizenbeständen auf neue Rekordwerte nach oben. © Mühlhausen/landpixel
Nach den enormen Kursgewinnen vom Dienstag nach der Veröffentlichung des USDA-Quartalsberichts war der Spuk am gestrigen Tag bereits wieder beendet. Während der Mais an der CBoT immerhin die Zugewinne des Vortages verteidigen konnte, ging es für Sojabohne und Weizen in die Gegenrichtung. Deutlich stärker beim Weizen mit Minus 27,25 ct auf 588,50 ct/bu, da sich hier nun die bearischen Zahlen aus dem Bericht (höhere Lagerbestände und höhere Anbaufläche als erwartet) ihren Weg bahnen.
 
 
An der Matif sieht das alles nicht ganz so dramatisch aus. Der Weizen notiert mit 202,75 Euro je Tonne punktgenau auf dem Vortagesniveau. Der Mais konnte beim November 2,50 Euro zulegen auf 190,50 Euro je Tonne und der Raps konnte nochmals 1,25 Euro auf 398,50 Euro je Tonne mitnehmen. Im bisherigen Frühhandel in Chicago notieren die Getreide knapp behauptet und die Bohne im Minus. Den Tagesstart in Paris schätzen wir für den Raps schwächer und für den Weizen leicht freundlich ein.
 

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