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Warenterminbörsen: Weizen kostet 147,75 Euro

© Mühlhausen/landpixel
von , am
07.09.2015

Chicago/Paris - Nach langer Zeit im Minus schloss der Weizen am Freitag wieder im Positiven, dennoch deutlich unter 150 Euro je Tonne. Der Premiumweizen verlor 4,50 Euro.

Der Internationale Getreiderat setzte sowohl die globale Weizenernte als auch die weltweiten Weizenbeständen auf neue Rekordwerte nach oben. © Mühlhausen/landpixel
Mit nur moderaten Veränderungen zum Vortag verabschiedeten sich die Notierungen an den internationalen Warenterminmärkten ins - zum Teil, aufgrund des heutigen Feiertages in den USA, verlängerte - Wochenende. An der CBoT platzierten sich Weizen und Mais knapp über der Nulllinie. Die Sojabohne konnte zum Tagesstart ebenfalls zunächst das Vortagesniveau behaupten, musste dann jedoch aufgrund der Canola-Lagerbestandsdaten aus Kanada ins Minus drehen. Am Tagesende stand der Leitmonat November bei 866,50 US-Cent je Bushel mit einem Tagesverlust von drei US-Cent.
 
An der Matif zeigt sich ein ähnliches Bild. Der Weizen konnte minimale Zugewinne verbuchen, trotz schlechter Lizenzzahlen vom Vortag. Der Raps musste Canola folgen und schloss leicht schwächer. Ohne die Vorgaben aus Chicago sollte sich die Matif heute früh an den Schlusswerten vom Freitag orientieren. Wir erwarten heute eher verhaltene Handelsaktivitäten.
 
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