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Warenterminbörsen: Weizen mit roten Vorzeichen

© Mühlhausen/landpixel
von , am
17.09.2015

Chicago/Paris - So langsam dreht sich der Weizen in die Richtung, die alle nach dem USDA-Report erwartet haben. An der CBoT war er der Verlierer des Tages. An der Matif schloss er im Minus bei 168,25 Euro.

An der CBoT war der Weizen gestern der Verlierer des Tages. © sima/fotolia
Die internationalen Warenterminmärkte einigten sich am gestrigen Handelstag auf mehrheitlich rote Vorzeichen. An der CBoT war der Weizen Verlierer des Tages und zeigte die erwartete Korrektur nach den Zugewinnen im Nachgang zum USDA-Report. Der Fronttermin Dezember verlor 6,50 US-Cent auf 488,25 US-Cent je Bushel. Der Mais verlor 4,50 US-Cent auf 386,00 US-Cent je Bushel. Die Sojabohne konnte sich knapp unter der Nulllinie halten. Die Sojaverarbeitung lag im August über den Erwartungen und auch ein Absinken der Sojaöl-Lagerbestände hatte Unterstützung geliefert.
 
An der Matif verlor der Dezember-Kontrakt beim Weizen 1,25 Euro auf 168,25 Euro je Tonne. Der Raps konnte die Abschläge auf 0,75 Euro auf 366,75 Euro je Tonne begrenzen. Marktteilnehmer werden die laufende Sitzung der US- Notenbank Fed im Blick behalten. Eine Entscheidung über die Zinssätze könnte für Bewegung an den Devisenmärkten sorgen. Die Matif wird ähnlich wie die CBoT den Tag mit wenig Veränderungen beginnen.
 
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