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Warenterminbörsen: Weizenpreis bei 167,75 Euro

© Mühlhausen/landpixel
von am
14.09.2015

Chicago/Paris - Die neuen Zahlen aus den USA ließen die Sojapreise in den Keller stürzen. In Europa drückt eine große Weizenernte auf den Preis.

Weizenkörner in Nahaufnahme
© Gina Sanders/fotolia.com
Am Freitag wartete der Markt auf den monatlichen WASDE-Report. Während Analysten im Vorfeld eine Abwärtskorrektur der US-Sojabohnenernte erwartet hatten, überraschte das US-Landwirtschaftsministerium mit einer Anhebung. Die Sojanotierungen an der CBoT fielen in einer ersten Reaktion auf ein 6 1/2-Jahres-Tief, konnten sich jedoch im weiteren Tagesverlauf auf Vortagesniveau zurück befestigen.
 
Auch die Reduzierung der US-Maisernte blieb hinter den Erwartungen des Marktes zurück, jedoch kam Unterstützung seitens einer global um 7,5 Millionen Tonnen kleineren Ernte, sodass der Leitmonat Dezember an der CBoT 12,75 US-Cent zulegen konnte auf 387,00 US-Cent je Bushel und auch die Weizennotierungen mit nach oben zog. Die Matif zeigte dagegen aufgrund einer höheren EU-Weizenernte Abschläge. Dezember-Weizen verlor 1,50 Euro auf 167,75 Euro je Tonne. Raps gab 2 Euro ab auf 363,25 Euro je Tonne. Die neue Woche sollte laut ks agrar heute an der Matif leicht freundlich beginnen.
 
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