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Feldrandhygiene

Wegränder: Chemie ist verboten und es drohen Bußgelder

Feldweg im Sommer
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Klaus Strotmann, agrarheute
am
08.06.2018

Die Feldrandhygiene ist wichtig, um ein Einschleppen von Ungräsern zu verhindern. Chemie auf Wegrändern ist jedoch verboten und kann teuer werden.

Nicht gesäuberte Feldwege und Feldränder sind in vielen Fällen Ausgangspunkt für das Einwandern hartnäckiger Unkräuter in die Kulturen. Ungräser wie Quecke, Ackerfuchsschwanz, Weidelgras oder auch Trespe dringen oft von dort aus in die Flächen ein.

Eine chemische Behandlung von Wegen und Wegrändern ist verboten, darauf weist das LTZ Augustenberg hin. Verstöße werden mit Bußgeldern belegt.

Aussamen und Verbreitung verhindern

Trespen haben bereits die Rispen geschoben und auch Ackerwinden breiten sich an den Feldrändern momentan sehr stark aus.

Je nach Region ist jetzt die Zeit gekommen, wo Gräser ihre Samen auswerfen. Über den Wind werden sie in den Flächen verteilt.

Mulchen hilft wirksam

Schon einfache, mechanische Pflegemaßnahmen oder das Abmulchen können das verhindern. Diese helfen auch gegen die Verbreitung von Disteln und den Einflug ihrer Samen.

Im Blickpunkt sollten auch Stilllegungsflächen stehen, empfiehlt das LTZ: Auch dort ist eine „leichte Bestandesführung“ notwendig, um ein weiteres Ausbreiten unerwünschter Arten zu verhindern.

Mit Material von LTZ Augustenberg

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