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Weizen/Mais/Ölsaaten: Ein Marktüberblick

© agrar-press
von , am
26.11.2013

Weizen wird am europäischen Terminmarkt seit über sechs Wochen für mehr als 200 Euro gehandelt, beim Mais kurbeln die niedrigen Preise die Nachfrage an. Soja verbucht Zugewinne.

© Beuermann/landpixel
Die europäischen Weizenpreise liegen am Terminmarkt seit mehr als sechs Wochen deutlich über der Marke von 200 Euro. Von September bis Oktober sind die Preise um mehr als 20 Euro gestiegen.
 
Ganz anders die Situation in den USA: Beim weltgrößten Exporteur sind die Weizenpreise im selbsen Zeitraum um zehn Prozent gesunken. Erst Mitte November konnten sie sich erholen, beziehungsweise etwas stabiliseren.
 
Die Weizenexporte laufen sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten auf sehr hohem Niveau und müssten die Preise eigentlich stützen. In den USA hat jedoch der dramatische Verfall der Maispreise in Verbindung mit dem sehr guten Zustand der neuen Wintersaaten die Preise kräftig nach unten gezogen.

Marktreport: Starker Export hält Weizenpreise oben

Mais: Niedrige Preise kurbeln Nachfrage an

Die Maispreise haben sich Ende letzter Woche in Europa und den USA knapp behauptet. In den USA ging der Mais am Freitag mit umgerechnet 123 Euro aus dem Handel. Damit war er nicht allzu weit vom jüngsten Monatstief entfernt.
 
In Europa gaben die Maispreise am Terminmarkt um einen Euro auf 176 Euro je Tonne nach. In Westeuropa könnte der Mais mit der über die Donau nach Norden kommenden Ware aus Südosteuropa noch einmal unter Druck geraten. Die Maispreise in Südosteuropa sind wegen der sehr guten Ernten jedenfalls deutlich niedriger als hierzulande.
 
Hier geht's zur ausführlichen Meldung im Marktkompass ...

Soja: Starker Export treibt die Preise

Mit kräftigen Gewinnen beendete die Sojabohnen in der letzten Woche den Handel und zogen zumindest in Kanada den Raps mit nach oben. Grund sind die außergewöhnlich starken Exporte der Amerikaner in den letzten Wochen sowie im laufenden Wirtschaftsjahr.
 
Raps verblieb gestern an der Matif in der Seitwärtsbewegung und gab zwei Euro auf 376 Euro je Tonne ab. An der CBoT war die Sojabohne gestern zwar mit roten Vorzeichen in den Tag gestartet, konnte jedoch im späteren Tagesverlauf erneut Zugewinne verbuchen. Ausführliche Informationen zum Sojamarkt finden Sie im Marktkompass ...
 
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