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Analyse

Weizenpreis fällt seit Januar um 7 Euro

Nahaufnahme von erntereifen Weizenpflanzen © Mühlhausen/landpixel
Dr. Olaf Zinke, agrarmanager
am
18.01.2016

Am europäischen Terminmarkt standen die Preise für Weizen, Raps und Mais am Ende der vorigen Woche weiter unter Druck. Die Weizenpreise fielen bis auf 165 Euro Euro je Tonne

Nahaufnahme von Weizenkörnern auf den Gitterrosten eines Getreidesumpfes © Mühlhausen/landpixel

Seit Anfang Januar ist der Weizenpreis um 7 Euro gesunken, der Rapspreis gab 16 Euro nach und der Maispreis rutschte ebenfalls um 7 Euro nach unten.  Die Ursachen für den Preisdruck kommen beim Weizen vor allem von den sehr großen und zuletzt weiter kräftig nach oben korrigierten europäischen Weizenbeständen sowie dem sehr harten Wettbewerb an den Exportmärkten. Das berichtet dlv Marktexperte Dr. Olaf Zinke auf der Internetseite des agrarmanagers.

Alle Hintergründe und Preisentwicklungen können Sie auf der Seite des agrarmanagers ausführlich lesen.

Weizenpreis liegt fast 30 Euro unter dem Vorjahr

Die europäischen Weizenpreise sind am Freitag bis auf die 165-Euro-Marke gefallen und rutschen am Montag unter diese Marke. Der vordere Märzkontrakt für den MATIF-Weizen beendete den Handel am Freitag bei 165,25 Euro/t. Im Vergleich zum Vortag sind die Weizenpreise damit um 1,0 Euro niedriger. Das Preisniveau der Vorwoche von 171,50 Euro wurde vom März-Weizen damit um 6,25 Euro verfehlt. Das Preisniveau vom vorigen Jahr mit 194,50 Euro verfehlten die Weizenpreise für den Märztermin um 29,50 Euro.

Auswinterungen beim Weizen in den USA

In den USA konnten sich die Preise für Weizen und Mais am vorigen Freitag überraschend erholen, während die Sojapreise leicht nachgaben. Grund für den Preisanstieg beim Weizen waren unter anderem die Fröste in den südlichen Weizenanbaugebieten der USA (HRW), wo in Teilen des wichtigsten Anbaustaates Kansas sowie in Nebraska derzeit eine schützende Schneedecke fehlt und von den US-Analysten Auswinterungen befürchtet werden.

Ölpreise drücken auf Agrarpreise

Massiver Druck auf die Agrarpreise kam weiterhin von den Rohstoffmärkten und hier insbesondere von den Rohölpreisen, die vor allem den Bioenergiesektor unter Druck setzten. Am Ende der vorigen Woche sorgte die Aufhebung der Handelssanktionen gegen den Iran für ein weiteres kräftiges Abrutschen der Ölpreise auf ein neues 13-Jahrestief.

Glanzvolle Landwirtschaft: Parade der Produktköniginnen

132 Produkte aus Deutschland werden von einer Prinzessin oder Königin, einem Prinzen oder König repräsentiert. Auf der Grünen Woche in Berlin trafen sich etwa 60 dieser Hoheiten. © ErlebnisBauernhof
Begrüßt wurden die Damen und Herren durch Bauernpräsident Joachim Rukwied und Dr. Christoph Amberger, Geschäftsführender Vorstand des Forums Moderne Landwirtschaft. © ErlebnisBauernhof
Die Versammlung der Hoheiten aus allen Teilen Deutschlands steht stellvertretend für die hochwertigen Produkte der modernen Landwirtschaft. © ErlebnisBauernhof
Sie präsentieren die Ergebnisse, welche die harte Arbeit in der Landwirtschaft liefert und stehen somit für deren Qualität genauso wie für Regionalität, Produktivität und Nachhaltigkeit. © ErlebnisBauernhof
Angenehmer Termin: Bauernpräsident Joachim Rukwied mit den Produktköniginnen. © Hans Wörle
Die Parade der Produktköniginnen ist ein Highlight auf der Grünen Woche in Berlin. © ErlebnisBauernhof
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