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Weizenpreis: Markt auf Richtungssuche

© landpixel
von , am
10.06.2014

Zu Beginn dieser Woche stehen die Weizenpreise unter Druck. In Europa startete der Markt heute Morgen im Plus. Auch die Maispreise üben Druck auf die Weizenpreise aus.

In der Europäischen Union haben sich die Weizenpreise auch zum Beginn der aktuellen Woche knapp über der 190-Euro-Marke behauptet. © Mühlhausen/landpixel
Die Weizenpreise standen zum Beginn der zweiten Juniwoche zunächst unter Druck. Am heutigen Dienstag beginnt der vorbörsliche elektronische Handel in den USA mit roten Vorzeichen oder einer Seitwärtsbewegung der Preise.
 
In Europa startet der Markt sogar im Plus. Am Freitag vor Pfingsten hatte es an den Terminmärkten eine deutliche Preiserholung gegeben und damit auch die Aussicht auf ein Ende des Preisverfalls.
 
Die Ursachen für die Preisschwäche am Montag waren die weiter kräftig nach oben korrigierten Ernteprognosen für die EU sowie der Erntebeginn im in den südlichen Anbaugebieten von Winterweizen in den USA (Texas, Oklahoma) und der damit entstandene Preisdruck am Kassamarkt. Gleichzeitig ging auch von den nachgebenden Maispreisen Druck auf den Weizenpreise aus.

USDA-Report bringt mehr Klarheit

Neue Daten zur Situation und den Bilanzen am Weizenmarkt wird es morgen Abend mit dem neuen USDA-Juni-Report geben. Dabei erwarten Analysten im Vorfeld des USDA-Reports keine weitere Korrektur der bereits laufenden US-Ernte durch das USDA nach unten. In einer Konsensschätzung gehen Analysten derzeit von einer US-Weizenproduktion von 53,45 Millionen Tonnen aus.
 

EU-Weizen behauptet sich bisher über 190-Euro-Marke

In der Europäischen Union haben sich die Weizenpreise auch zum Beginn der aktuellen Woche knapp über der 190-Euro-Marke behauptet. Über die weitere Entwicklung werden der Preistrend in den USA und vor allem der morgige USDA-Report entscheiden. Am Freitag vor Pfingsten gab es zunächst eine deutliche Preiserholung die am Montag jedoch wieder nach unten korrigiert wurde.
 
Am Montag kostete der Weizen für den Novembertermin (neue Ernte) an der MATIF nur noch 190,75 Euro je Tonne (Euro/t) und damit knapp eine Euro weniger als vor einer Woche. Am Kassamarkt haben sich die Weizenpreise letzte Woche behauptet. Am Großmarkt in Hamburg handelte man den Brotweizen am Freitag mit 193 Euro/t und damit eben so teuer wie eine Woche zuvor. Die neue Ernte (September) wurde in Hamburg mit 195 Euro/t notiert, Futterweizen mit 191 Euro/t. 
 

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