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Weizenpreise steigen leicht am Kassamarkt

© Mühlhausen/landpixel
von , am
24.11.2014

Für den europäischen Weizenmarkt sind die rekordhohen Exportverkäufe derzeit die wichtigste Stütze der Weizenpreise. Im Verlauf der letzten Woche haben die Weizenpreise in Europa deshalb leicht zugelegt.

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Am deutschen Kassamarkt sind die Weizenpreise letzte Woche leicht gestiegen. Am Exporthafen in Hamburg handelte man den Brotweizen mit zwölf Prozent Protein für November am 24. November mit 182 Euro je Tonne (Euro/t) und damit zwei Euro teurer als am Freitag zuvor. Die Preisangebote für Brotweizen zur Anlieferung im Januar lagen in Hamburg am Freitag bei 187 Euro/t. das sind zwei Euro mehr als in der Woche zuvor. Für A-Weizen mit 13 Prozent Protein wurden in Hamburg für den November 190 Euro/t geboten und für E-Weizen mit 14 % Protein lagen die Angebotspreise bei 212 Euro. Gleichzeitig wurde der Futterweizen mit 167 Euro notiert. Damit wurden für alle Qualitäten zwei Euro mehr geboten als in der Vorwoche. Im Großhandel in Frankreich kostet der Brotweizen mit elf Prozent Protein am wichtigsten Handelsplatz in Rouen am Freitag 175 Euro/t.

Weizenpreise am Terminmarkt weiter fest

Die Weizenpreise haben am europäischen Terminmarkt im Verlauf der letzten Woche leicht zugelegt und beendeten den Handel am Freitag dem 21. November bei 177,75 Euro je Tonne (EUR/t). Am Freitag davor hatte der Weizen am europäischen Terminmarkt mit 176,50 Euro einen Euro weniger gekostet. Am 24. November 2013 kostet der Weizenmit 195 Euro am europäischen Terminmarkt derzeit rund 17 Euro bzw. neun Prozent weniger. Auch für die hinteren Termine sind die Preise im Verlauf der letzten Woche leicht gestiegen. Der Märzkontrakt notierte am letzten Freitag bei 180 Euro und damit 50 Cent Euro höher als in der Vorwoche.  Der Maitermin ging mit 182 Euro aus dem Handel. In der Vorwoche notierte er mit 181,75 EUR/t.

Französischer (Futter)-Weizen hält Wettbewerb stand

Trotz des moderaten Preisanstiegs bleiben die Europäer jedoch - auch wegen des sehr schwachen Euros - wettbewerbsfähig, wie der jüngste Tender des größten Weizenimporteurs Ägypten zeigt. Dort kam das billigste Angebot erneut aus Frankreich und die Franzosen verkauften am Ende 60.000 t Weizen zum Preis von 243,74 US-Dollar je Tonne USD/t (fob) zuzüglich 16 USD/t Frachtkosten. Der bei der Auktion ebenfalls angebotene Weizen aus Russland und der Ukraine sowie aus Rumänien war trotz der niedrigeren Transportkosten im Vergleich zu teuer. Händler berichten zudem, dass derzeit sehr günstiger (und reichlich verfügbarer) Futterweizen aus Frankreich in die USA verkauft wurde und dies am US-Markt für erhebliche Unruhe sorgt. Aus Deutschland fließt indessen vor allem hochwertiger Brotweizen sowie proteinreicher Qualitätsweizen auf den Weltmarkt und erzielt vergleichsweise hohe Prämien.
 
Am heutigen 24. November berichteten Händler zudem über den Einkauf von 345.000 t Hartweizen durch die staatliche Importagentur Saudi-Arabiens, zur Lieferung von Februar bis März, zu Preisen (cif) zwischen 276 USD/t und 292 USD/t.
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