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Weniger Pestizide in Trauben

von , am
24.11.2009

Hamburg - Tafeltrauben sind nach Untersuchungen der Umweltorganisation Greenpeace deutlich weniger mit Giftstoffen belastet, als noch vor sechs Jahren.

© corinne-matusiak/Fotolia

"Zum ersten Mal seit Beginn der jährlichen Greenpeace-Pestizidtests überschreitet keine der Trauben- Proben die akute Referenzdosis (ARfD) - das Maß für die akute Gesundheitsgefährdung", teilte die Organisation gestern in Hamburg mit. Bei der ersten Untersuchung im Jahr 2003 hätten noch 14 Trauben- Proben über der ARfD gelegen. Allerdings sei der Anteil der Tafeltrauben ohne Pestizidrückstände weiter gering.

Nur zwei der 30 konventionellen Proben seien unbelastet, betonte Chemie-Experte Manfred Santen. Greenpeace hatte Anfang Oktober in Filialen der führenden Supermarktketten in sechs deutschen Großstädten Tafeltrauben gekauft. Die 34 Proben - davon vier aus biologischem Anbau - wurden in einem unabhängigen Labor auf über 300 Pestizide untersucht. Bio- Tafeltrauben hätten bei diesem Test bis auf eine Ausnahme gut abgeschnitten. Ein Discounter und ein Supermarkt hätten ebenfalls gute Ware im Angebot. "Sie beweisen, dass nicht nur Bio-Hersteller pestizidfreie Trauben produzieren können", betonte Greenpeace. (pd)

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