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Zuckerrüben

Blattkrankheiten: Wenige Flächen ohne Befall

von , am
06.08.2012

Elsdorf - In Zuckerrüben kam es zu einem Entwicklungssprung bei pilzlichen Blattkrankheiten. Die LIZ rät unbedingt Schläge zu kontrollieren, die noch nicht behandelt wurden.

Landwirte sollten die Rübenbestände auf nesterweise welkendes Blatt in Augenschein nehmen. © Mühlhausen/landpixel
Während sich der Befall mit Blattkrankheiten in 2012 zunächst nur verhalten entwickelte, kommt es seit letzter Woche zu einem deutlichen Anstieg der Befallshäufigkeiten. Obwohl die Behandlungsschwelle in dieser Woche von fünf auf zehn Prozent steigt, wird diese aktuell auf 58 Prozent der Boniturstandorte überschritten beziehungsweise die Vorwarnstufe erreicht. Nur zehn Prozent der Standorte zeigen bisher keinen Befall.
 
 

Schläge kontrollieren, falls noch nicht behandelt

Wer noch nicht behandelt hat, sollte daher unbedingt seine Schläge kontrollieren, denn nur eine rechtzeitige Fungizidbehandlung (bei Erreichen der Behandlungschwelle) führt zu einer effizienten Ertragssicherung. Die Wirtschaftlichkeit einer geplanten Behandlung kann in Abhängigkeit von Mittelwahl, Befallsstärke und Behandlungszeitpunkt mit dem Programm LIZ-Fungizid berechnet werden. Bei Ihrer Planung sollten sie auch die Wirkdauer der unterschiedlichen Präparate berücksichtigen. So kann es sich bei frühem Erntetermin lohnen, zu den teureren, aber auch länger wirksamen Strobilurinen (Juwel, Ortiva) zu greifen, wenn dadurch eine Nachbehandlung vermieden werden kann. Die Wartezeiten sind dabei zu beachten.
 

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