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Zuckerrüben

Broschüre bewertet Risikofaktoren im Rübenanbau

von , am
03.10.2012

Elsdorf - In einer neuen Broschüre stellt der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) die Anbauverfahren im Zuckerrübenanbau dar und bewertet sie in Bezug auf Risikofaktoren und Ökonomie.

© Mühlhausen/landpixel
Wie die unternehmensübergreifende Beratungsorganisation der Pfeifer & Langen KG, Nordzucker AG, Suiker Unie GmbH und Pfeifer & Langen Polska in einer Presseinformation zu der Publikation erläuterte, unterscheiden sich die Anbausysteme im Zuckerrübenanbau darin, ob wendend oder nicht wendend, ob mit oder ohne Zwischenfrucht, ob Stoppel- oder Strohmulch beziehungsweise ob Flächen- oder Streifenbearbeitung.

Wichtigste Anbausysteme grafisch dargestellt

In der Broschüre sind laut LIZ die wichtigsten Anbausysteme in Deutschland grafisch in Bezug auf Termin, Art, Tiefe und Intensität der Bodenbearbeitung sowie deren Einfluss auf Dichtlagerung und Verteilung der organischen Masse skizziert. Standortrisiken und -ansprüche wie Erosion, Verschlämmung, Dichtlagerung, Bodenerwärmung, Humusversorgung, Wassermangel und Verunkrautung werden bezüglich ihrer Vor- und Nachteile für das einzelne Anbauverfahren bewertet.

Kritische Auseinandersetzung mit den verschiedenen Anbauverfahren

Anhand dessen kann der Betrachter dem LIZ zufolge die Eignung des von ihm praktizierten Anbausystems überprüfen und gegebenenfalls nach Alternativen suchen. Aktuelle Angaben zu Verfahrenskosten und zum Arbeitszeitbedarf auf Basis aktueller Praxiserhebungen sind in der Broschüre ebenso enthalten wie eine Übersicht zur Entwicklung der unterschiedlichen Anbausysteme in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Wolle man die gängigen Anbausysteme kritisch betrachten und hinterfragen, biete sich die Broschüre als geeignetes Werkzeug für die intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema an, erklärte der LIZ. (www.liz-online.de)

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