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Ernte 2017

Erste Proberodungen: Zuckererträge von rund 5 t/ha bei Rüben

© agrarfoto
von am
21.07.2017

In den Rübenanbaugebieten von Pfeiffer & Langen wurden erste Proberodungen gemacht. Die Zuckererträge liegen deutlich über dem Vorjahr.

Wie der LIZ mitteilt, wurde bei erste Proberodungen in den Anbaugebeiten von Pfeiffer & Langen gute Zuckererträge von rund 5 t/ha erzielt. Gründe für die vielversprechenden Erträge seien die guten Saatbedingungen Mitte März und ein frühzeitiger Reihenschluss Mitte Juni. 

Damit übertreffen die Ergebnisse mit 1 t/ha den Wert des letzten Jahres und auch das fünfjährige Mittel, basierend auf den hohen Rübenerträgen von durchschnittlich 36 t/ha und einem mittleren Zuckergehalt von rund 14 Prozent.

Regionale Unterschiede bei den Zuckererträgen

Auch wenn das fünfjährige Mittel überschritten wird, treten regionale Unterschiede zwischen den Probeflächen im Rheinland und in Lage zu den untersuchten Parzellen in Könnern und Brandenburg auf. Dort blieben laut LIZ aufgrund von Starkniederschlägen (bis zu 80 mm/h) und regionalem Hagelschlag die Zuckergehalte gegenüber dem Vorjahr zurück.

Wenn eine ausreichende Wasserversorgung der Böden bis zur Ernte gegeben ist, könne eine positive Zuckerertragsentwicklung erwartet werden. Allerdings fehlen aus dem Winter 2016 und Frühjahr 2017 zwischen 150 - 250 mm Niederschläge. Entscheidenden Einfluss werden aber auch der weitere Temperaturverlauf sowie der Druck mit Blattkrankheiten ausüben.

Mit Material von liz

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Rübenfuhre
Die Rübenfabriken bekommen immer wieder Fuhren mit reichlich Blatt und Unkraut. Hier ein Bild aus Jülich. © LIZ
Verstopfte Harfe
Die extreme Verunkrautung hat die Harfe vertopft. © LIZ
LIZ
Blattabfälle bei einem Werk im nordrhein-westfälischen Appeldorn. © LIZ
Lademaus
Selbst die Arbeit der Lademaus kann eine Ansammlung von Blattmasse nicht ausreichend verhindern. © Eder
Rübenroder
Roder mit “Entblatter“ kommen besser mit Blatt und Unkraut klar.Insgesamt sollten die Reinigungssysteme am Roder “intensiv“ eingestellt sein.Ein flacher und enger Lauf der Rodeschare verhindert die Mitnahme von Unkraut. © Werkbild
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